Brustkrebs Diagnose

Brustkrebs Diagnose

Diagnostische Möglichkeiten bei Brustkrebs

Im Laufe der Jahre sind neben der Eigenbeobachtung der Frauen im Rahmen einer gezielten Selbstuntersuchung der Brüste verschiedene effiziente Verfahren entwickelt worden, die eine medizintechnische Diagnostik des Mammakarzinoms frühzeitig gewährleisten. Eine ganze Reihe dieser Verfahren ist vorwiegend für die risikobehafteten Altersgruppen der Frauen ab dem 50. Lebensjahr kostenlos. Besteht jedoch der begründete Verdacht auf einen Brustkrebs, so können sich natürlich auch die anderen Frauen unentgeltlich untersuchen lassen.

Knoten in der Brust und Veränderungen dieser Organe müssen nicht immer eindeutig auf Brustkrebs hineisen, können es jedoch. Einige hormonbedingte Knoten und Verhärtungen bilden sich nach dem Abklingen der Menstruation wieder zurück. Bleiben diese jedoch bei zur regelmäßigen Abtastung der Brust bestehen, ist dies ein Anlass, um sich bei einem Facharzt vorzustellen. Zur frühzeitigen Diagnostik bei Brustkrebs gehört neben der Selbstuntersuchung der Frauen die palpatorische Untersuchung durch den Frauenarzt. Diese wird in der Regel von den meisten Ärzten im Rahmen einer halbjährigen Konsultation durch die Frauen vorgenommen. Auch auf Wunsch der Frauen kann der Gynäkologe die Brust auf Veränderungen hin untersuchen. Der Arzt tastet nicht nur die Brüste, sondern die umliegenden Zonen ab. In diesem Zusammenhang können Knoten oder Verhärtungen auch unter den Achselhöhlen sowie Vergrößerungen der Lymphknoten sicher festgestellt werden.

Die Mammografie

Eine weitere Maßnahme zur Diagnostik von Brustkrebs stellt die Mammografie dar. Die Brust wird geröntgt und Gewebsveränderungen werden deutlich gemacht. Neben knotartigen Abnormitäten können durch die Mammografie eine Dickenzunahme der Haut sowie sonstige Störungen des normalen Brustgewebes erkannt werden.

Über die Mammografie hinaus bietet das Gesundheitssystem weitere Krebsuntersuchungen an. Diese sind bereits aus anderen Bereichen als ultraschallgestützte Verfahren bekannt. Die Ultraschalluntersuchung ermöglicht eine Abtrennung zwischen krebstypischen Knoten und sogenannten Zysten, die sich ebenfalls in der Brust bilden können. Hauptsächlich bei aufgelockertem Gewebe der Brustdrüsen ist diese Methode vorteilhaft. Aus diesem Grund betrifft diese diagnostische Methode vorwiegend ältere Frauen mit einem lockeren Brustdrüsengewebe.

Die Kernspintomographie

Eine Kernspintomografie dient speziell zur Lokalisation lobulärer Karzinome, kann jedoch ebenfalls zur Erkennung anderer Krebszeichen eingesetzt werden.

Wurde in Auswertung der angegebenen medizinischen Untersuchungsverfahren angezeigt, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Brustkrebs handelt, kann ein letzter Diagnoseschritt, die Gewebeprobe endgültige Klarheit schaffen. Dieser Eingriff wird als Stanzbiopsie bezeichnet und benötigt lediglich eine lokale Anästhesie. Die entnommenen Gewebszellen werden unter dem Mikroskop histologisch klassifiziert und können eine sichere Diagnosestellung von Brustkrebs untermauern. Das kann für den Erfolg der Therapie ausschlaggebend sein.